Psychische Gewalt: Wenn Worte Leben zerstören

„Es erregt großes Aufsehen, wenn ein Vater seinen Sohn, seine Tochter oder seine Frau misshandelt, aber das Problem geht viel tiefer. Bevor diese Menschen ihre Hand gegen jemanden erheben, misshandeln sie ihre Opfer verbal.”

„Ein Wort kann wie ein Fausthieb sein. Wenn wir über Gewalt sprechen, meinen wir fast immer ihre körperliche Form. Ein Mensch kann einem anderen aber auch psychisch Gewalt antun. Ihn beleidigen, demütigen, erniedrigen. Und das hat oft schlimmere Folgen als Schläge oder Tritte.“slide_350989_3778681_free.jpgWeapon of Choice

„Psychische Gewalt in Beziehungen

Es gibt den kleinen Streit in Partnerschaften. Den Ehe-Knatsch, der eben vorkommt, wenn zwei Menschen lange zusammen sind und viel Zeit miteinander verbringen. Es gibt aber auch Beziehungen, in denen ein Partner den anderen demütigt. Dauernd. „Psychische Gewalt ist unglaublich schwer greifbar“, sagt Kerstin Zander, die einen Verein gegen Partnerschaftsgewalt gegründet hat: „Re-Empowerment“. Zander sagt: „Einzelne Vorfälle wirken oft harmlos. Sie werden als Kabbeleien abgetan.“

Gefährlich werde es dann, wenn ein Partner den anderen systematisch unterdrücke. Wenn er versuche, Dominanz und Kontrolle über ihn zu erlangen. Zander beschreibt das so: „Stellen Sie sich vor, Ihr Partner sagt Dinge zu Ihnen wie Dieter Bohlen zu den Kandidaten bei ‚Deutschland sucht den Superstar‘. Und stellen Sie sich vor, er tut das jeden Tag.“

Es können kleine Bemerkungen über Kochkünste oder Kleidung sein. Witze vor gemeinsamen Freunden. Oder entmutigende Kommentare wie: „Den Job bekommst du doch sowieso nicht.“ Keine Beziehung wandle sich von heute auf morgen, sagt Zander. „Der psychische Terror baut sich langsam und schleichend auf. Der Täter radiert systematisch Ihr Selbstbild aus und ersetzt es durch das Bild, das er von Ihnen hat.“ Und bald fühlt sich das Opfer tatsächlich wertlos, dumm, hysterisch oder frigide.“

„Re-Empowerment“ stellt diesen Prozess als Gewaltspirale dar:

Häusliche Gewalt

 

„Die Betroffenen leiden unter Depressionen, Angststörungen oder psychosomatischen Störungen. Sie werden teilweise arbeitsunfähig“, sagt Kerstin Zander. Der wichtigste Schritt für das Opfer sei es, zu erkennen, dass es Gewalt erlebe. „Deshalb muss es in der Öffentlichkeit viel mehr Informationen zu dem Thema geben.“

http://www.huffingtonpost.de/2014/05/28/psychische-gewalt_n_5402241.html

 

Polizei, Jugendämter und Gerichte handeln nicht

Kampf gegen Kindesmissbrauch ist ein sehr langer, schwieriger Weg. Trotz Aussagen der Kinder und vielen Indizien handeln Polizei, Jugendämter und Gerichte nicht. Die Gesetze schützen die Täter. Die Täter kommen aus allen gesellschaftlichen Schichten, je höher die Position, desto schwieriger ist es, den Täter zu “fangen“. Damit müssen wir ein Ende machen, konsequent!!! Gemeinsam können wir die Kinder beschützen!!! Denken Sie an Ihre eigenen Kinder, auch sie können zu Opfern werden. Wollen Sie weiter in einer passiven Gesellschaft leben, die die Augen vor sexuellem Missbrauch an Kindern zudrückt? Oder helfen Sie mit Ihrer Unterschrift die Politiker zu zwingen, endlich die Gesetze zu ändern. Kaum zu glauben, dass im 21. Jahrhundert so massiv Kinder hauptsächlich in Deutschland misshandelt werden.

Drücken Sie Ihre Augen zu, oder helfen Sie mit?

Wenn in Ihnen ein bisschen Menschlichkeit steckt, handeln Sie bitte und unterschreiben Sie unsere Petition gegen sexuellen Missbrauch von Kindern.

Schauen Sie nicht weg!!!

Unterstützen Sie unsere Petition.

https://www.openpetition.de/petition/online/schuetzen-sie-das-maedchen-vor-sexueller-misshandlung

Was ist häusliche Gewalt?

“Häusliche Gewalt bezeichnet die Gewalt zwischen erwachsenen Beziehungspartnern und umfasst:
Physische Gewalt (z.B. Schlagen, Treten, Würgen, Essensentzug, Einsatz von Waffen)
Psychische Gewalt (z.B. Schlafentzug, permanente Beschimpfungen und Erniedrigungen, Kinder als Druckmittel einsetzen, Drohungen wie z.B. die Kinder wegzunehmen, zu entführen oder umzubringen, Todesdrohungen gegen die Frau, sie für verrückt erklären)
Sexualisierte Gewalt (z.B. Zwang zu sexuellen Handlungen, Vergewaltigung)
Soziale Gewalt (z.B. Einsperren, Kontaktverbote, soziale Isolierung)
Ökonomische Gewalt (z.B. Entzug von Sozialhilfe, von Haushaltsgeld,Verbot der Erwerbstätigkeit)

Meist werden mehrere dieser Gewaltformen vom Täter eingesetzt. Erfahrungsgemäß befinden sich die betroffenen Frauen in einem Abhängigkeitsverhältnis, aus dem sie sich nur sehr schwer befreien können. Hier sind in besonderer Weise Migrantinnen mit ungesichertem Aufenthaltsstatus betroffen, die im Falle einer Trennung von ihrem misshandelnden Partner befürchten müssen, ohne ihre Kinder in ihr Herkunftsland ausreisen zu müssen. Darüber hinaus  besteht  die Gefahr der Eskalation von Gewalt. Versuchen Frauen, sich von dem Misshandler zu trennen, steigt die Gefahr, Opfer eines Tötungsdeliktes zu werden für sie um das Fünffache (vgl. Crawfoed/Gartner, 1992, zit. in Egger u.a., 1995).”

Auszug aus “Begleiteter Umgang bei häuslicher Gewalt” S.2
Herausgeber: BIG – Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt
http://www.gewaltschutz.info/download/BeglUmgang.pdf