Ein gewalttätiger Partner ändert sich nicht.

„Ein gewalttätiger Partner ändert sich nicht.
Die einzige lösung heisst Trennung!

Es gibt sehr, sehr seltene Fälle, in denen die Täter ernsthaft an sich arbeiten und der Gewalt den Rücken kehren. Aber sie bleiben gefährliche Pulverfässer. In den meisten Fällen sehen sie überhaupt keine Veranlassung dazu sich zu ändern, weil sie sich im Recht fühlen und ihr Verhalten gut und richtig finden. Schon gar nicht lässt sich so ein Partner IN einer Beziehung heilen. Die universelle Liebe bleibt bei diesen Menschen wirkungslos, auch wenn Softpornos wie Fifty Shades of Grey das anders kommunizieren. Insofern sollte eine Frau in einer Gewaltbeziehung Beziehungsratgeber-Bücher, spirituelle Bücher, romantische Pseudo-SM-Filme und auch viele Therapeuten mit Vorsicht genießen. Bücher wie “Liebe Dich selbst und es ist egal wen Du heiratest” vermitteln ein völlig falsches Bild. Nein, dieser Partner ändert sich nicht wenn Du Dich änderst. Nein, auch wenn Du versuchst ihn zu verstehen und ihm zu vergeben und ihn mit Deiner spirituellen Liebe überschüttest wird er sich nicht ändern. Nein, Du bist nicht verantwortlich für das, was Dir angetan wird. Und nein, Du solltest das nicht vergeben und verzeihen. Es wird Dich nicht frei machen.

Der einzige Weg in die Freiheit heißt: Trennung.

Der einzige Weg die Freiheit zu behalten heißt: Kontaktabbruch.“

Jede 4. Frau… Du auch?

Hilfe für Mütter

„Moderierte Elterngespräche / Mediation

Wenn es irgendwie möglich ist, vermeiden Sie den Gang zum Familiengericht! Nicht nur, weil erhebliche Kosten auf Sie zukommen. Sondern vor allem deshalb, weil Sie als Eltern mit den Kindern in ein „System“ geraten, das einer Dynamik untersteht, aus der Sie kaum mehr herauskommen.

Meistens dient dies nicht dem Kindeswohl, sondern belastet die Kinder und Sie in unvorstellbarer Weise. Es führt in vielen, wenn nicht in den meisten Fällen zur Eskalation, anstatt deeskalierend zu wirken. Wenn Sie beide (!) – trotz vielleicht schmerzhafter Trennung – einen respektvollen Umgang miteinander behalten wollen (und können!) und Lösungen im Sinne der Kinder anstreben, dann ist eine Mediation bzw. moderierte Elterngespräche sinnvoller als der Gang zum Anwalt!

Ich moderiere die Gespräche zwischen Ihnen sensibel und mit viel Erfahrung, und zwar im Sinne des Kindeswohles. Elternpaare, bei denen es zu körperlicher oder psychischer Gewalt kam, berate ich nicht. Hier stehe ich mit Null Toleranz gegen männlichen Gewalttäter ausschließlich den Frauen zur Verfügung.
Für mich gilt der Grundsatz: Safety First !

Terminvereinbarung telefonisch 030 – 917050-03 (bitte Telefonnummer auf dem AB hinterlassen) oder per  Mail

Anmerkung:
In meiner Beratung unterscheide ich zwischen moderierten Elterngesprächen und Mediation. Elterngespräche sind prozessorientiert, Mediation ist lösungsorientiert mit zuvor definierten Themen.“
http://barbarathieme.blogspot.de/2015/10/moderierte-elterngesprache-mediation_16.html#more

Das Sexualstrafrecht und seine Scheunentore

Der bff hat in einer Analyse von 107 Fällen schwerer sexueller Übergriffe anhand von Einstellungsbescheiden und Freispruchsbegründungen Strafverfolgungshindernisse der materiellen Rechtslage bei sexualisierter Gewalt herausgearbeitet.

Die Ergebnisse zeigen: Die Ausformulierung und Auslegung des Sexualstrafrechts bezogen auf Erwachsene führt systematisch dazu, dass nicht alle Fälle, in denen sexuelle Handlungen gegen den Willen einer Person geschehen, strafrechtlich verfolgt werden können. In allen analysierten Fällen geschahen sexuelle Übergriffe gegen den eindeutigen, und dem Täter verbal zur Kenntniss gebrachten, Willen des Opfers. Anklageerhebung durch die Staatsanwaltschaft oder Verurteilung durch das Gericht blieben in allen analysierten Fällen aus.

https://www.frauen-gegen-gewalt.de/fallanalyse-zu-schutzluecken-im-sexualstrafrecht.html?file=tl_files/downloads/kampagnen/vergewaltigung-verurteilen/bff-Fallanalyse_Schutzluecken_Sexualstrafrecht.pdf

Psychische Gewalt: Wenn Worte Leben zerstören

„Es erregt großes Aufsehen, wenn ein Vater seinen Sohn, seine Tochter oder seine Frau misshandelt, aber das Problem geht viel tiefer. Bevor diese Menschen ihre Hand gegen jemanden erheben, misshandeln sie ihre Opfer verbal.”

„Ein Wort kann wie ein Fausthieb sein. Wenn wir über Gewalt sprechen, meinen wir fast immer ihre körperliche Form. Ein Mensch kann einem anderen aber auch psychisch Gewalt antun. Ihn beleidigen, demütigen, erniedrigen. Und das hat oft schlimmere Folgen als Schläge oder Tritte.“slide_350989_3778681_free.jpgWeapon of Choice

„Psychische Gewalt in Beziehungen

Es gibt den kleinen Streit in Partnerschaften. Den Ehe-Knatsch, der eben vorkommt, wenn zwei Menschen lange zusammen sind und viel Zeit miteinander verbringen. Es gibt aber auch Beziehungen, in denen ein Partner den anderen demütigt. Dauernd. „Psychische Gewalt ist unglaublich schwer greifbar“, sagt Kerstin Zander, die einen Verein gegen Partnerschaftsgewalt gegründet hat: „Re-Empowerment“. Zander sagt: „Einzelne Vorfälle wirken oft harmlos. Sie werden als Kabbeleien abgetan.“

Gefährlich werde es dann, wenn ein Partner den anderen systematisch unterdrücke. Wenn er versuche, Dominanz und Kontrolle über ihn zu erlangen. Zander beschreibt das so: „Stellen Sie sich vor, Ihr Partner sagt Dinge zu Ihnen wie Dieter Bohlen zu den Kandidaten bei ‚Deutschland sucht den Superstar‘. Und stellen Sie sich vor, er tut das jeden Tag.“

Es können kleine Bemerkungen über Kochkünste oder Kleidung sein. Witze vor gemeinsamen Freunden. Oder entmutigende Kommentare wie: „Den Job bekommst du doch sowieso nicht.“ Keine Beziehung wandle sich von heute auf morgen, sagt Zander. „Der psychische Terror baut sich langsam und schleichend auf. Der Täter radiert systematisch Ihr Selbstbild aus und ersetzt es durch das Bild, das er von Ihnen hat.“ Und bald fühlt sich das Opfer tatsächlich wertlos, dumm, hysterisch oder frigide.“

„Re-Empowerment“ stellt diesen Prozess als Gewaltspirale dar:

Häusliche Gewalt

 

„Die Betroffenen leiden unter Depressionen, Angststörungen oder psychosomatischen Störungen. Sie werden teilweise arbeitsunfähig“, sagt Kerstin Zander. Der wichtigste Schritt für das Opfer sei es, zu erkennen, dass es Gewalt erlebe. „Deshalb muss es in der Öffentlichkeit viel mehr Informationen zu dem Thema geben.“

http://www.huffingtonpost.de/2014/05/28/psychische-gewalt_n_5402241.html